„Eine echte Herausforderung zum Jahresende“: Jahresabschluss der Sport-Union gegen den BVB

„Eine echte Herausforderung zum Jahresende“: Jahresabschluss der Sport-Union gegen den BVB

Das letzte Spiel des Jahres 2017 steht für die Neckarsulmer Sport-Union auf dem Programm. Nach zwei Heimsiegen in Folge geht die NSU selbstbewusst in das Aufeinandertreffen gegen Borussia Dortmund, auch wenn die Aufgabe gegen den BVB alles andere als leicht werden wird.

Der bereits mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickte Kader wurde im Sommer mit Caroline Müller sowie Linkshänderin Irene Espinola Perez weiter verstärkt. Außerdem wechselte Emilia Galinska in den Ruhrpott, die in der vergangenen Saison noch das Trikot der NSU trug. „Personell gehört der BVB definitiv für mich unter die ersten fünf Mannschaften im deutschen Frauenhandball. Mit Nadja Mansson ist eine sehr starke Rückraumschützin nach ihrer Schwangerschaft zurück gekehrt, auf Rechtsaußen verfügt Dortmund über die beiden besten deutschen Spielerinnen auf dieser Position und mit Clara Woltering steht eine Weltklasse-Torfrau im Kasten.“, sagt NSU-Trainer Emir Hadzimuhamedovic zum kommenden Gegner.  Trotzdem läuft bei der Borussia in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) noch lange nicht alles rund. Nach der deutlichen 35:17-Klatsche in Metzingen vor der WM-Pause musste sich Dortmund auch kurz vor Weihnachten in Göppingen knapp mit 31:30 geschlagen geben, setzte aber am Mittwochabend beim 34:19-Sieg gegen Oldenburg in der englischen Woche allerdings ein deutliches Ausrufezeichen.

Die Bilanz spricht mit fünf Dortmunder Siegen in sechs Spielen zwar deutlich in Richtung der Schwarz-Gelben, trotzdem war die NSU in fast allen Spielen auf Augenhöhe und geht nach den beiden vergangenen Wochen selbstbewusst in das letzte Heimspiel des Jahres. Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag sind alle Spielerinnen wieder von der Familie nach Neckarsulm angereist, um abends die Vorbereitung auf das anstehende Spiel zu starten. Melanie Herrmann sowie Sina Namat können derzeit noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen und auch Maike Daniels konnte mit ihren Ellenbogenproblemen nur eingeschränkt trainieren. Trotzdem steht ihrem Einsatz gegen Dortmund wie beim Rest der Mannschaft nichts im Wege.

„Wenn alles optimal bei uns läuft, können wir auch eine Mannschaft wie Dortmund schlagen. Wir müssen wieder, wie phasenweise auch in den letzten Spielen, eine sehr gute Abwehr stellen, damit unser Umschaltspiel funktioniert. Außerdem muss im Angriff deutlich mutiger abgeschlossen werden, als das zum Beispiel noch im vergangenen Jahr gegen den BVB der Fall war. Wir sind deshalb sehr heiß auf das Spiel und werden in der hoffentlich ausverkauften Ballei wieder alles daran setzen, um vielleicht auch Dortmund schlagen zu können.“, so Hadzimuhamedovic weiter.

Der Vorverkauf für das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund ist bereits in vollem Gange. Aktuell gibt es aber noch Karten online im NSU-Ticketshop unter www.nsu-handball.de/tickets.

Der Gegner im Portrait
Borussia Dortmund

Größte Erfolge: Pokalsieger 1997, Challenge-Cup Sieger 2003

Heimspielstätte: Sporthalle Wellinghofen (Kapazität: 2.500 Zuschauer)

Neuzugänge: Caroline Müller (VfL Oldenburg), Johanna Stockschläder (HSG Bad Wildungen Vipers), Emilia Galinska (Neckarsulmer Sport-Union), Irene Espinola Perez (Prosetecnisa Bm Zuazo/ESP)

Saisonziel: internationales Geschäft

Aktuelle Platzierung: 6. Platz (9:7 Punkte)

Topscorer: Alina Grijseels (44/12), Svenja Huber (37/14)

Letzte Ergebnisse: 34:19 vs. VfL Oldenburg, 30:31 vs. Frisch Auf Göppingen, 17:35 vs. TuS Metzingen

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