Erneutes Wiedersehen mit Metzingen im DHB-Pokal

Erneutes Wiedersehen mit Metzingen im DHB-Pokal

Vor weniger als einem Monat waren die TusSies Metzingen eigentlich schon einmal in der Neckarsulmer Ballei zu Gast und entschieden den Saisonauftakt deutlich für sich. Am kommenden Freitag gastieren die TusSies im einzigen Erstligaduell in der 2. Runde des DHB-Pokals wieder bei der Sport-Union, weshalb man nicht unbedingt von Losglück für beide Mannschaften sprechen kann.

Beide Mannschaften kennen sich aus zahlreichen Begegnungen also mehr als gut und die Sport-Union weiß um die Stärken der Metzingerinnen. Schon im ersten Ligaspiel setzten sich die TusSies, nach einer guten ersten Hälfte der NSU, durch ihr Tempospiel und zahlreiche Konter schnell ab und gewannen am Ende deutlich mit 24:36. Nicht nur wegen ihrer 7 Tore präsentierte sich damals bereits Linkshänderin Monika Kobylinska als besonders wichtiger Neuzugang im Kader von TuS-Trainer Rene Hamann-Boeriths. „Die beste Spielerin im Kader von Metzingen ist jetzt mit Sicherheit Monika Kobylinska auf halbrechts. Metzingen gehörte schon vorher zu den besten Mannschaften in Deutschland, mit ihr können sie aber um die Meisterschaft mitspielen.“, sagt Emir Hadzimuhamedovic, Trainer der NSU, zum kommenden Gegner.

Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt hat die Sport-Union im Pokal gegen Metzingen kaum etwas zu verlieren, bevor es in der Liga nach dem anstehenden Heimspiel gegen Meister Bietigheim mit den Duellen gegen Nellingen sowie Bensheim richtig ernst wird. Vor dem Pokal-Derby gegen Metzingen hat die Sport-Union allerdings personell noch etwas mit Verletzungssorgen zu kämpfen. In der vergangenen Woche musste die Mannschaft komplett auf Seline Ineichen verzichten, da die Schweizer Kreisläuferin erneut zur Nationalmannschaft eingeladen war. Torhüterin Melanie Herrmann wird gegen die TusSies wegen eines grippalen Infekts nicht dabei sein können und auch Alla Vojtiskova wird der NSU aufgrund von Rückenschmerzen am Freitagabend fehlen. Außerdem bekam Lena Hoffmann im Training der NSU versehentlich einen Schlag auf die Nase, kann trotz Haarriss aber wahrscheinlich trotzdem spielen. Zuversichtlich ist vor allem aber die Nachricht, dass Linda Mack die Trainingsintensität deutlich erhöhen konnte und gegen Metzingen möglicherweise zu ihrem Pflichtspieldebüt im Trikot der NSU kommt.

„Wir gehen die Aufgabe gegen Metzingen auf jeden Fall kämpferisch an und wollen schauen, wie wir uns ohne die Ausfälle präsentieren können. Wir haben nach dem THC-Spiel vor allem in der Abwehr sehr gut gearbeitet und wollen Metzingen auch spielerisch unter Druck setzen, damit sie nicht wieder wie im Ligaspiel zu ihrem Tempospiel kommen. Jetzt wollen wir sie nicht nur 30 Minuten ärgern, sondern 60 Minuten dagegen halten.“, so Hadzimuhamedovic.

Ein Kommentar

  1. Leisentritt 9. Oktober 2017 um 7:51 Uhr- Antworten

    Schöne Fotos

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