Neckarsulmer Sport-Union im Heimspiel gegen Oldenburg gefordert

Neckarsulmer Sport-Union im Heimspiel gegen Oldenburg gefordert

Mit dem kommenden Heimspiel gegen den VfL Oldenburg steht am Samstagabend um 18:00 Uhr bereits das letzte Heimspiel der Vorrunde für die Neckarsulm er Sport-Union auf dem Programm. Da das eigentlich in Oldenburg geplante Spiel aufgrund einer fehlenden Halle nur an einem Mittwochabend hätte stattfinden können, haben beide Seiten das Heimrecht getauscht. Dadurch bestreitet die NSU am zwölften Spieltag bereits das achte Heimspiel in der heimischen Ballei, bevor es im Februar dreimal in Folge in die Fremde geht.

In Oldenburg musste der VfL im Sommer durch den Rückzug von Hauptsponsor EWE, der seinen Beitrag beim niedersächsischen Bundesligisten stufenweise verringert und zur Saison 2018/19 komplett aussteigen wird, einen personellen Umbruch einleiten und sich daher neben mehreren Spielerinnnen unter anderem auch vom langjährigen Coach Leszek Krowicki verabschieden. Zusätzlich verletzte sich mit Isabelle Jongenelen die einzige Linkshänderin im Rückraum im ersten Spiel der aktuellen Saison schwer und wird den Oldenburgerinnen mit einem Kreuzbandriss lange fehlen.

Trotzdem schaffte der neue Coach Niels Boetel mit seinem Trainerteam durch den Sieg in Blomberg und einem überraschendem 39:31-Erfolg gegen Buxtehude noch vor der WM-Pause einen durchaus zufriedenstellenden Saisonstart. Mit nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Ligaspielen und teilweise deutlichen Niederlagen in Dortmund, Göppingen und Metzingen, steht der VfL aktuell allerdings nur noch mit 10:12 Punkten auf dem 9. Platz und ist etwas abgerutscht. Neben der starken Offensive, in der vor allem Nationalspielerin Angie Geschke mit 93 Toren als zweitbeste Torschützin der Liga heraus sticht, zeigt die Defensive allerdings immer wieder Schwächen: mit 340 Gegentoren hat aktuell nur das Schlusslicht Rödertal mehr Treffer kassiert.

Auf Neckarsulmer Seite war das erkämpfte Unentschieden ein besonders wichtiger Punktgewinn, bevor nach dem Oldenburg-Spiel vier schwere Auswärtspartien sowie das Heimspiel gegen Tabellenführer Thüringer HC auf dem Programm steht. „Für uns gibt es in der Liga keine leichten Gegner, aber mit Oldenburg kommt mit Sicherheit eine Mannschaft in die Ballei, die wir an einem guten Tag besiegen können. Deshalb werden wir auch am Samstagabend mit der Unterstützung unserer lautstarken Fans alles daran setzen, um einen möglichen Heimsieg zu realisieren.“, sagt NSU-Trainer Emir Hadzimuhamedovic.
Personell ist nach ihrer Verletzungspause inzwischen Sina Namat zurückgekehrt und auch Maike Daniels ist nach ihrer bestandenen Prüfung zur B-Lizenz-Trainerin seit Montag wieder voll im Training der Sport-Union. Auf Mette Gravholt musste Hadzimuhamedovic aufgrund einer Erkältung zu Beginn dieser Woche zwei Tage verzichten, ein Einsatz von ihr ist allerdings nicht gefährdet.

Tickets für das Heimspiel sind weiterhin an allen reservix/ADticket-Vorverkaufsstellen, online unter www.nsu-handball.de/tickets sowie an der der Abendkasse erhältlich.

Der Gegner im Portrtait
VfL Oldenburg

Größte Erfolge: 3x DHB-Pokalsieger, 1x Challenge Cup Sieger, 1x Supercup Sieger

Heimspielstätte: Kleine EWE Arena (Kapazität: 2.299 Zuschauer)

Neuzugänge: Ann-Kristin Roller, Jane Martens (beide VfL Oldenburg Juniorteam), Jennifer Winter (SHG Rosengarten/Buchholz), Malene Staal (HK Halden/NED), Simone Spur Petersen (Lyngby HK/DEN)

Saisonziel: –

Aktuelle Platzierung: 9. Platz (10:12 Punkte)

Topscorer: Angie Geschke (93/44), Julia Wenzl (48/11)

Letzte Ergebnisse: 25:37 vs. Metzingen, 30:24 vs. Rosengarten-Buchholz (DHB-Pokal), 22:30 vs. Göppingen

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