Sport-Union trifft im Achtelfinale des DHB-Pokals auf den Ligakonkurrenten Oldenburg

Sport-Union trifft im Achtelfinale des DHB-Pokals auf den Ligakonkurrenten Oldenburg

Nach zwei souveränen Siegen gegen die Zweitligisten TG Nürtingen und HSG Bensheim/Auerbach bestreiten die Sport-Union am kommenden Samstag zum zweiten Mal in Folge das Achtelfinale im DHB-Pokal. Mit dem Ligakonkurrenten VfL Oldenburg kommt nun eine erstligaerfahrene Mannschaft in die Ballei, die sich in der zweiten Runde souverän beim Drittligisten Harrislee durchsetzen konnte.

Durch eine Wildcard dürfen die Oldenburgerinnen in diesem Jahr als Belohnung für einen starken 5. Platz in der Saison 2015/16 sogar im EHF-Cup antreten und tanzen damit auf allen drei Hochzeiten. Nach einem schwierigen Start in die laufende Saison mit drei Niederlagen gegen die Top-Teams Bietigheim, Thüringer HC und Buxtehude steckte der VfL zunächst etwas im Tabellenkeller fest, konnte sich zuletzt aber durch zwei Heimsiege gegen Dortmund und Bad Wildungen in das Mittelfeld der HBF kämpfen. Durch die Teilnahme an drei Wettbewerben steht Oldenburg in diesen Tagen vor einem straffen Programm und bestreitet vor der EM-Pause Mitte November noch fünf Spiele.

Mit Maike Schirmer und Annika Meyer musste der VfL im Sommer zwei wichtige Spielerinnen in Richtung Buxtehude verabschieden und musste durch den Abgang von Laerke Jensen auch im rechten Rückraum handeln. Für Jensen verpflichtete Oldenburg mit Isabelle Jongenelen eine bundesligaerfahrene Niederländerin und fand mit der Österreicherin Stefanie Kaiser auch am Kreis Ersatz. Besonders stark und ausgeglichen besetzt ist der Oldenburger Rückraum. Mit Kelly Dulfer, Inger Smits (beide Niederlande), Caroline Müller und Angie Geschke (beide Deutschland) stehen dort gleich vier aktuelle Nationalspielerinnen im Aufgebot, die auch in der internen Topscorerliste oben stehen. Und auch im Tor steht mit Madita Kohorst ein großes Talent, das zuletzt von Michael Biegler in den deutschen 28er-Kader für die EM in Schweden nominiert wurde.

„Nach dem über lange Strecken guten Auftritt gegen den deutschen Meister Thüringer HC hatten wir etwas länger Zeit, um uns auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Der VfL Oldenburg hat eine sehr gute Mannschaft und gehört aktuell für mich zu den sechs besten Mannschaften in Deutschland. Wir werden das Pokalspiel vor unseren eigenen Fans auf jeden Fall noch einmal nutzen, um als Außenseiter richtig Gas zu geben und versuchen eventuell für eine Überraschung zu sorgen.“, blickt NSU-Trainer Emir Hadzimuhamedovic auf das Achtelfinale im DHB-Pokal voraus.

Für die Sport-Union ist das Heimspiel gegen den VfL Oldenburg schon das vorletzte Heimspiel vor der EM-Pause bzw. Weihnachten. Nach dem Pokalauftritt warten für die Neckarsulmerinnen noch zwei wichtige Ligaspiele in Celle und zuhause gegen Borussia Dortmund.

Livestream NSU – VfL Oldenburg

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