Zur Verpflichtung von Iveta Luzumova

Zur Verpflichtung von Iveta Luzumova

Bereits vor Monaten ist der Neckarsulmer Sport-Union ein Transfer-Coup gelungen: Iveta Luzumova, hochkarätige Rückraumspielerin des Thüringer HC, unterschrieb einen Zwei-Jahresvertrag, der alle finanziellen und sportlichen Details für den Wechsel zur kommenden Saison nach Neckarsulm klärte. Bedingung für die Vertragsgültigkeit ist, dass die Neckarsulmer Sport-Union in der kommenden Spielzeit erstklassig bleibt.

Seit rund zwei Wochen strebt Luzumova jedoch keinen Vereinswechsel mehr an. Die Aussicht, im nächsten Jahr mit dem THC in der Champions League spielen zu können, hat die Spielerin wankelmütig werden lassen und letztendlich umgestimmt.

Das kommt THC-Trainer Herbert Müller – der die Spielerin bereits mehrfach öffentlich als Abgang verbucht hatte – natürlich nicht ungelegen. Vor einer Woche kündigte Herbert Müller einen „Kracher“ als Ersatz für Luzumova an. Es stellt sich nun heraus, dass es sich bei diesem „Ersatz“ offensichtlich um Luzumova selbst handelt.

Daher gibt es seit geraumer Zeit Bemühungen, den bestehenden Kontrakt zwischen der Neckarsulmer Sport-Union und Luzumova aufzukündigen. Als juristisches Schlupfloch wird hierbei das Versäumnis der Neckarsulmer Sport-Union angeführt, die offizielle Vertragsanzeige für die Spielerin Luzumova bei der Passstelle bis dato nicht gestellt zu haben. Diese Anzeige fand jedoch aus dem einfachen Grund heraus noch nicht statt, da die Neckarsulmer Sport-Union bis dato die Gewissheit nicht hat bzw. hatte, die Spielklasse halten zu können. Es konnte – unter Einbezug von Moral und gegenseitiger Fairness – schließlich niemand ahnen, dass die Spielerin parallel zwei Arbeitsverträge unterzeichnet und der Thüringer HC die Vertragsanzeige vorab stellt.

 

Neckarsulmer Sport-Union e.V.

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